Kyūri no Sunomono

Japanischer Gurkensalat mit Algen und Sesam

Kyūri no Sunomono (胡瓜の酢の物) ist die japanische Version eines Gurkensalats, oft auch kurz nur Sunomono genannt. Su bedeutet Essig und die in Japan hierfür verwendete Gurkenart wird Kyūri genannt. Zwar ist diese hierzulande leider kaum verfügbar, allerdings schmeckt der Salat auch hervorragend mit unseren Salatgurken oder deren kleineren Versionen, die oft unter Bezeichnungen wie Snack-Gurken o.ä. angeboten werden. Da die Gurken für dieses Gericht mit Schale verwendet werden, empfehle ich dir – wenn möglich – die Verwendung von Bio-Gurken.

Der Sunomono macht sich sowohl als Okazu (おかず Beilage) zu einer warmen Mahlzeit, als auch in einem Bentō sehr gut. Wie bei vielen Gerichten der japanischen Küche gilt auch hier: Geduld und vorausschauende Planung lohnen sich, da die Zubereitung optimalerweise am Vortag beginnt. Für eine Kombination aus perfektem Aroma und optimaler Konsistenz werden die Gurken bereits am Vortag geschnitten, mit Salz und einem Spritzer Zitronensaft eingerieben und wandern dann über Nacht in den Kühlschrank. Natürlich geht zur Not auch eine schnelle Variante, bei der du die Gurken erst eine halbe Stunde vor dem Verzehr vorbereitest. Wenn du aber bereits einen Tag vorher weißt, dass du Sunomono essen willst, dann bekommst du definitiv ein besseres Ergebnis, wenn du ihn auch einen Tag vorab zubereitest.

Zutatenfür 2 Portionen

für Portionen

3-facher Essig

  • 50 ml Sojasauße
  • 50 ml Reisessig
  • 50 ml Mirin

Gurkensalat

  • 200 g japanische Gurken (Kyūri) oder Salatgurke
  • 2 g Salz
  • ½ TL Zitronensaft
  • 2 TL Wakame (getrocknet)
  • 2 EL 3-facher Essig
  • 1 EL Kombuwasser oder Dashi
  • ½ EL geröstete schwarze Sesamkörner
  • ½ EL geröstete weiße Sesamkörner

Zubereitung

  1. Zunächst den 3-fachen Essig vorbereiten: Dafür Sojasoße, Reisessig und Mirin in einem Topf aufkochen und für 2-3 Minuten köcheln lassen, damit der Alkohol aus dem Mirin etwas verfliegt. In eine verschließbare Flasche umfüllen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank lagern.
  2. Gurken am Vortag waschen, in feine, ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden und in einen verschließbaren Behälter füllen. Falls du europäische Salatgurken verwendest: Halbiere diese und entferne vor dem Schneiden zunächst das Kerngehäuse mit einem Löffel, ansonsten sind die Gurken zu wässrig.
  3. Gib Salz und Zitronensaft hinzu und massiere beides mit den Händen etwas ein. Verschließe den Behälter und bewahre ihn über Nacht im Kühlschrank auf.
  4. Am nächsten Tag: Wakame mit kochendem Wasser übergießen, für mindestens 10 Minuten einweichen, bei Bedarf klein schneiden und Strunke entfernen.
  5. Alle Zutaten im Behälter vermengen und in kleinen Schälchen servieren.

Tipps & Varianten

  • Sunomono lässt sich wunderbar mit verschiedenen weiteren Zutaten erweitern und abwandeln. Das Dressing passt dabei zu vielen Gemüsesorten, die in der japanischen Küche verwendet werden.
  • Der 3-fache Essig ist verschlossen im Kühlschrank für 2-3 Monate haltbar. Zusammen mit etwas Zitrussaft und Olivenöl lässt sich daraus schnell ein Dressing für andere Salate herstellen.

Zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2021

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