Mirin

Ein süßer Gewürzwein aus der japanischen Küche, der fast ausschließlich zum Kochen verwendet wird. Mirin (みりん) hat einen Alkoholgehalt von ca. 14 % und wird u.a. in Dip-Soßen oder Marinaden verwendet, wie z.B. in der bekannten Teriyaki-Soße. Er findet aber auch Verwendung zum Würzen von Suppen und anderen Gerichten. Im deutschsprachigen Raum ist Mirin meist im Asia-Shop oder in der internationalen Abteilung gut sortierter Supermärkte zu finden. Den echten Mirin mit Alkohol bezeichnet man auch als Hon Mirin (本みりん). In Japan gibt es darüber hinaus auch Shio Mirin, welcher mit Salz versetzt wurde, um die Alkoholsteuer zu umgehen.

Mirin-Ersatz

Wenn kein echter Mirin zur Hand ist, lässt er sich durch eine Mischung von Sake (Reiswein) und Ahornsirup (Grad A oder AA) im Verhältnis 3:1 mischen. Dieser „Mirin-Ersatz“ lässt sich gut auf Vorrat herstellen und ist im Kühlschrank lange haltbar. Geschmacklich unterscheidet er sich natürlich von echtem Mirin, kommt ihm aber meiner Ansicht nach sehr nahe. Alternativ zu Sake kann auch Weißwein verwendet werden.

Mirin-Ersatz ohne Alkohol

Falls du keinen Alkohol verwenden möchtest, kannst du auch einfach den Sake-Anteil weglassen und lediglich 1/4 der in einem Rezept angegebenen Menge Mirin durch Ahorn-Sirup ersetzen. Die meisten Asia-Shops bieten ebenfalls alkoholfreien Mirin-Ersatz (Shin Mirin) an, der dort einfach unter der Bezeichnung „Mirin“ zu finden ist. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft hier, um Klarheit zu schaffen – bei alkoholischen Produkten muss der Alkoholgehalt angegeben sein. Viele der alkoholfreien Mirin-Sorten weisen einfach nicht die geschmackliche Komplexität wie echter Mirin auf. Von daher bevorzuge ich persönlich Ahornsirup, da dieser meiner Ansicht nach dem Original deutlich näher kommt.

Zuletzt bearbeitet am 27. Juli 2021

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